Für drei Tage gelang den Lateinschülerinnen und -schülern, was den alten Germanen stets verwehrt geblieben war: sie durchschritten die mächtige Porta Nigra und erkundeten die Stadt „des Augustus im Land der Treverer“, die älteste Stadt Deutschlands.
Angeleitet durch mitreißende Erlebnisführungen begaben sich die jungen Lateiner auf immer neue Spuren der römischen Antike. Bereits am Anreisetag tauchten die 55 Schülerinnen und Schüler beim Erklimmen der Porta Nigra in die Lebenswelt römischer Legionäre ein und überzeugten als lautstarke Wachposten auf dem Stadttor. Blieben die Angriffe der verfeindeten Barbaren jedoch aus, so erfuhren die jungen Legionäre durch ihren Zenturio von den sagenhaften Erzählungen rund um die Kaiser des Römischen Reiches. Verhalf sein Bekenntnis zum Christentum Kaiser Konstantin tatsächlich zum Sieg? Dürfen wir der Geschichte um den „Heiligen Nagel“ Glauben schenken?
Dass das Leben der Römer aber vor allem auch Entspannung bedeutete, erlebten die Schülerinnen und Schüler während des Tagesausfluges zur Villa Borg, einer der größten antiken Gutshofanlagen, die wieder aufgebaut wurden. Dank des wunderbaren Wetters fiel es allen leicht, die besondere Atmosphäre dieses Ortes nachzuempfinden. Neugierig besichtigten die beiden Lateinkurse verschiedene dem antiken Original nachempfunden Wohnräume, probierten alte Brotrezepte und staunten vor allem über die vielfältigen Bade- und Entspannungsräume.
Bild 1Bild 2Bild 3Nach kurzer, idyllischer Busfahrt zwischen Mosel und Weinbergen entdeckten die Schülerinnen und Schüler den wunderschönen Mosaikfußboden der Villa Nennig, der in kleinen Szenen die römische Vorliebe für brutale Schaukämpfe zwischen Mensch und Tier abbildete. Einen weiteren Augenschmaus bot der Spaziergang zur Saarschleife, eine ideale Fotokulisse.
Da es jedoch noch viele kulturelle Schätze in Trier aufzuspüren galt, nahmen die Schülerinnen und Schüler abschließend an einer Fotorallye teil und lichteten u.a. die Konstantinsbasilika, die Mäuse im Dom, Statuen des Kornmarktes und vieles mehr ab.
Zurück in Oberhausen fiel das Votum der Gruppe schließlich einstimmig aus: „Wir würden jederzeit wieder hinfahren!“

Unsere Schule

Freiherr neu

Das Freiherr vom Stein Gymnasium liegt in Oberhausen-Sterkrade am Rand des Volksparks. Die Schulgebäude an der Wilhelmstraße sind umgeben von Grün. Der Altbau ist die Keimzelle dieser Schule und steht unter Denkmalschutz. Nach der Renovierung der Aula und vor allem des markanten Turms erstrahlt der Bau wieder in neuem Glanz und ist ein Wahrzeichen des Stadtteils. Der sogenannte "Neubau" ist ein Anbau, der in den 70er Jahren errichtet wurde und neben zahlreichen Klassenräumen die naturwissenschaftlichen Fachräume, die Fachräume Kunst und die neuerbaute Schulmensa beherbergt. Das neue Oberstufenzentrum und der Pavillon befinden sich auf der anderen Seite der Wilhelmstraße, dahinter liegt auch der Schulgarten.

Zur Schule gehören zwei Sporthallen. Neben der alten Turnhalle an der Wilhelmstraße befindet sich auf der dem Volkspark zugewandten Seite die Günther-Stolz-Halle, eine Dreifachhalle, die auch von den Nachbarschulen und von örtlichen Vereinen genutzt wird. Komplett renoviert ist das angrenzende Stadion Sterkrade, das mit dem Rasenplatz und der Laufbahn mit der Möglichkeit elektronischer Zeitmessung ein Zentrum für Leichtathletik bietet.

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