Regelklassen

Nach der Aufnahme an unserer Schule werden die Schülerinnen und Schüler in Klassen eingeteilt, die bis zum Ende der Sekundarstufe I beibehalten werden. Auch die Wahl der zukünftigen zweiten Fremdsprache spielt bei der Klassenbildung noch keine Rolle. Diese Wahl sollen die Schülerinnen und Schüler erst nach ersten Erfahrungen und intensiver Beratung, nicht aber schon bei der Aufnahme an der Schule treffen.

Jede Klasse hat eine Klassenlehrerin oder einen Klassenlehrer, die in aller Regel mindestens ein Hauptfach in der Klasse unterrichten. Unterstützt wird die Klassenleitung durch Co-Klassenlehrerinnen oder -lehrer. Das Leitungsteam ist für die Schülerinnen und Schüler, sowie für die Eltern erster Ansprechpartner bei Fragen und Problemen. Über die Koordination der Jahrgangsstufen erfolgt auch der Kontakt zur Schulleitung. Dieses Prinzip hat sich bewährt und ist Bestandteil unseres Beratungskonzepts. Beratungs- und Zeugniskonferenzen werden von den Leitungsteams vorbereitet, daneben laden sie auch anlassbezogen zu Team-Besprechungen der in der Klasse unterrichtenden Kollegen ein, in denen pädagogische und organisatorische Fragen besprochen werden, die die Klasse oder einzelne Schülerinnen und Schüler betreffen. Die Klassenlehrerinnen und Klassenlehrer kennen „ihre Kinder“ sehr genau und sind für Eltern, Kolleginnen und Kollegen sowie die Schulleitung verlässliche Ansprechpartnerinnen und -partner und Beraterinnen und Berater zu allen Fragen rund um das Klassengeschehen.

Am Ende der Erprobungsstufe können die Klassenleitungen wechseln, hier setzen wir auf individuelle Lösungen, die die Wünsche aller Beteiligten berücksichtigen. Die Frage nach Wechsel oder Kontinuität wird bei der Planung des neuen Schuljahres in Einzelentscheidungen zwischen der Schulleitung und den betroffenen Kolleginnen und Kollegen entschieden. Am Ende des ersten Schuljahres an unserer Schule ist für die Klassen eine gemeinsame Fahrt vorgesehen, die die Klassengemeinschaft stärken und die Bindung zwischen Klasse und Leitungsteam festigen soll. Auch für viele weitere Projekte, Fahrten und Exkursionen bildet die Klasse den organisatorischen Rahmen. Bei der Verkehrserziehung, der Sucht- und Drogenprophylaxe oder der Sexualerziehung bietet die Klasse einen Schutzraum, der Schülerinnen und Schülern vertraut ist, in dem sie sich wohl fühlen und in dem sie bereit sind, sich auch mit sehr persönlichen und individuellen Fragen und Problemen zu beschäftigen. Die Klassenleitungsteams sorgen hier besonders für eine angenehme Atmosphäre und reagieren bei Störungen. Das Erstellen von Klassenregeln und die Kontrolle der Einhaltung, die Übernahme von Diensten (Hofdienst, Fahrradkeller, Bewirtung von Gästen bei Schulveranstaltungen etc.) sind Teil des sozialen Lernens und werden im Klassenverband organisiert. Erst mit Eintritt in die Jahrgangsstufe 10, der Einführungsphase zur gymnasialen Oberstufe, werden die vertrauten Klassenverbände aufgelöst und die Schülerinnen und Schüler wechseln in das Kurssystem, das sie bis zum Abitur führen soll.
 

Profilklassen

Neben den Regelklassen gibt es in unserer Schule auch sogenannte Profilklassen. Die Profilklassen erhalten im Klassenverband eine zusätzliche Unterrichtsstunde, die das Profil der Klasse ausmacht. Was für die pädagogische Führung der Regelklassen gilt, ist selbstverständlich auch auf die Profilklassen anzuwenden. Das Angebot an Profilklassen umfasst Klassen mit einem MINT-Profil sowie mit einem MU.SI.C.AL-Profil.