Ostafrikanischer Besuch am Freiherr

Das Freiherr-vom-Stein-Gymnasium hatte Besuch aus dem fernen Afrika. Von der Partnerschule, der Edmund Rice Sinon Secondary School im nordtansanischen Arusha, waren der Schulleiter Brother Simon Kaswahili und sein Stellvertreter Ambrose Bashayija zu Gast.
Begonnen hatte diese auf interkulturelle Kommunikation ausgerichtete Schulpartnerschaft mit der Idee der Schüler*innen der Fair Trade-AG, benachteiligten Kindern bessere Bildungschancen zu ermöglichen, und einer daraus resultierenden Sichtungsreise ihres Lehrers in den Sommerferien 2015.
Nach zahlreichen Infoveranstaltungen, unter anderem an der Hartmannschule, sollte der bisherige Höhepunkt folgen: Die eindrucksvolle Privatreise einer 10-köpfigen Delegation in den Herbstferien 2017 unter der Leitung des Koordinators der Schulpartnerschaft, Martin Poretschkin.
Zum Gegenbesuch wurden nun am Samstag, den 2. Juni die beiden Gäste am Flughafen DUS in Empfang genommen. Anschließend gab es ein Grillen mit den Gästen, die bei der Lehrerin Anne Witt und ihrer Familie untergebracht waren. Dort fühlten sie sich von Anfang sehr wohl und waren sehr berührt von der deutschen Gastfreundschaft.
Am Sonntag gab es das Kennenlernen mit der Patenschaftsinitiative "Hope through Education". Die Aktionsgruppe, über die mittlerweile 18 bedürftige Schülerinnen und Schüler der Edmund Rice School ihr Schulgeld vermittelt bekommen, hatte die einmalige Chance einem spannenden Vortrag ihrer zuverlässigen Partner beizuwohnen und diskutierte angeregt die weitere Zusammenarbeit.
Im Unterricht wurde mit englischsprachigen PowerPoint-Vorträgen in den Fächern Erdkunde, Englisch, Spanisch und Religionslehre leidenschaftlich über den Alltag und das Schulleben in Tansania informiert. „Neben der vergleichsweise luxuriösen Schulausstattung war für mich vor allem die intensive Interaktion mit den aufgeschlossenen und cleveren Schülern eine besonders inspirierende Erfahrung“, sagte Schulleiter Brother Simon.
Auf einer zweitägigen Exkursion besuchte man gemeinsam mit Schüler*innen und Lehrer*innen den Kölner Dom und das UNESCO-Welterbe Mittelrheintal, wo unweit der Loreley im malerischen Oberwesel genächtigt wurde. Das abschließende Farewell Dinner mit knapp 100 Gästen in der schuleigenen Aula war geprägt von reflektierenden Diskussionen und persönlichen Gesprächen bei toller Atmosphäre. Der Besuch der beiden Gäste wurde unter anderem über die Fördertöpfe von "Engagement global" finanziert.
Am Freiherr wurden bislang mit zahlreichen Aktionen beispielsweise naturwissenschaftliche Materialien für die Partnerschule finanziert. Auch in dieser Woche wird wieder Geld für Tansania gesammelt. So findet am 15. Juni 2018,in Kooperation mit dem Agenda-Büro der Stadt Oberhausen, ein „Faires Fußballturnier“ statt.
„Wir haben bei diesen beeindruckenden Begegnungen viel voneinander lernen dürfen und freuen uns auf ein Wiedersehen“, sagen Uwe Bleckmann und Sabine Schmidt-Rosner, die Schulleitung des Freiherr-vom-Stein-Gymnasiums.
Oberhausen, im Juni 2018

 

Unsere Schule

Freiherr neu

Das Freiherr vom Stein Gymnasium liegt in Oberhausen-Sterkrade am Rand des Volksparks. Die Schulgebäude an der Wilhelmstraße sind umgeben von Grün. Der Altbau ist die Keimzelle dieser Schule und steht unter Denkmalschutz. Nach der Renovierung der Aula und vor allem des markanten Turms erstrahlt der Bau wieder in neuem Glanz und ist ein Wahrzeichen des Stadtteils. Der sogenannte "Neubau" ist ein Anbau, der in den 70er Jahren errichtet wurde und neben zahlreichen Klassenräumen die naturwissenschaftlichen Fachräume, die Fachräume Kunst und die neuerbaute Schulmensa beherbergt. Das neue Oberstufenzentrum und der Pavillon befinden sich auf der anderen Seite der Wilhelmstraße, dahinter liegt auch der Schulgarten.

Zur Schule gehören zwei Sporthallen. Neben der alten Turnhalle an der Wilhelmstraße befindet sich auf der dem Volkspark zugewandten Seite die Günther-Stolz-Halle, eine Dreifachhalle, die auch von den Nachbarschulen und von örtlichen Vereinen genutzt wird. Komplett renoviert ist das angrenzende Stadion Sterkrade, das mit dem Rasenplatz und der Laufbahn mit der Möglichkeit elektronischer Zeitmessung ein Zentrum für Leichtathletik bietet.

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