Haltestelle. Geister.

Von wegen Gymnasiasten sind spießig und wagen sich nicht an Ungewöhnliches heran: mit ihrer Inszenierung von Helmut Kraussers Theaterstück Haltestelle. Geister. sprengte der Projektkurs Deutsch – Theater der Jahrgangsstufe Q1 jeglichen Rahmen und testete mit viel Witz und Humor bestehende Grenzen aus. Sex, Drogen und Gewalt sind nur einige der zahlreichen Themen, die im Laufe der Handlung des Theaterstücks angeschnitten wurden.

Ein halbes Jahr lang bereiteten die Schülerinnen und Schüler des Projektkurses Deutsch - Theater der Jahrgangsstufe Q1 unter der Leitung von Frau Prchlik ihre Aufführung im Sommer 2018 vor. Die Kursteilnehmerinnen und –teilnehmer waren bis zum Schluss mit Enthusiasmus und Feuereifer dabei, auch wenn es oft hieß: proben, proben, proben. Die Arbeit sollte sich am Ende auszahlen: die Premiere im Juni war so schnell ausverkauft, dass in der darauf folgenden Woche eine zusätzliche Aufführung angesetzt wurde, um der großen Nachfrage gerecht zu werden und auch die zweite Aufführung war nahezu ausverkauft.

Ein bunt gemischter Haufen interessanter Charaktere, die sich an einer Haltestelle treffen und ganz beiläufig über fundamentale Themen des Lebens sprechen: genau das macht Haltestelle. Geister. als Theaterstück, das Fragen aufwirft, aus. Von Diskussionen über Gott, Religion und den Sinn des Lebens über unterschiedliche Ansichten über Drogen und Sex bis hin zu den Themen Liebe und Beziehungen bot die Inszenierung von Haltestelle. Geister. dem Publikum ein breites Repertoire der unterschiedlichsten Anstöße zum Nachdenken. Auch wegen seiner zahlreichen witzigen Dialoge und der Situationskomik war die Aufführung ein voller Erfolg und das Publikum brach oft in schallendes Gelächter aus. Darüber hinaus wurde vom Publikum vor allem die schauspielerische Leistung der Darstellerinnen und Darsteller lobend hervorgehoben.

Haltestelle. Geister. war keine typische Schulaufführung wie man es zunächst erwarten würde, vor allem wegen der pikanten Themen des Theaterstücks, die dazu führten, dass dieses erst für ein Publikum ab 15 Jahren freigegeben wurde, aber wahrscheinlich war dies auch einer der Gründe für die vielen positiven Rückmeldungen seitens des Publikums. Denn eins war die Aufführung des Theaterstücks Haltestelle. Geister. auf jeden Fall: alles andere als langweilig.

 

Unsere Schule

Freiherr neu

Das Freiherr vom Stein Gymnasium liegt in Oberhausen-Sterkrade am Rand des Volksparks. Die Schulgebäude an der Wilhelmstraße sind umgeben von Grün. Der Altbau ist die Keimzelle dieser Schule und steht unter Denkmalschutz. Nach der Renovierung der Aula und vor allem des markanten Turms erstrahlt der Bau wieder in neuem Glanz und ist ein Wahrzeichen des Stadtteils. Der sogenannte "Neubau" ist ein Anbau, der in den 70er Jahren errichtet wurde und neben zahlreichen Klassenräumen die naturwissenschaftlichen Fachräume, die Fachräume Kunst und die neuerbaute Schulmensa beherbergt. Das neue Oberstufenzentrum und der Pavillon befinden sich auf der anderen Seite der Wilhelmstraße, dahinter liegt auch der Schulgarten.

Zur Schule gehören zwei Sporthallen. Neben der alten Turnhalle an der Wilhelmstraße befindet sich auf der dem Volkspark zugewandten Seite die Günther-Stolz-Halle, eine Dreifachhalle, die auch von den Nachbarschulen und von örtlichen Vereinen genutzt wird. Komplett renoviert ist das angrenzende Stadion Sterkrade, das mit dem Rasenplatz und der Laufbahn mit der Möglichkeit elektronischer Zeitmessung ein Zentrum für Leichtathletik bietet.

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