„50 Jahre Abitur - das ist mehr als Grund genug, sich an der alten Penne mal wieder zu treffen“, dachten sich einige Abiturienten des Jahrgangs 1968 und fingen an, nach den Kameraden von damals zu suchen. Auch wenn sie über ganz Deutschland verstreut waren und die Mehrzahl einander seit Jahrzehnten aus den Augen verloren hatte, war es nicht allzu schwer, die meisten von ihnen aufzuspüren. Selbst zwei ihrer ehemaligen Lehrer von damals konnten sie finden und einladen zu ihrem Treffen am 17. September.

Für den folgenden Tag hatten sie mit Uwe Bleckmann - selbst ehemaliger Schüler des Freiherr-vom-Stein-Gymnasiums - einen Besuch in der Schule vereinbart. Der Schulleiter sprach auch zwei Abiturienten des aktuellen Abi-Jahrgangs 2018 an und bat sie, die Gäste durch die Schule zu führen. Muharem A. und Kolja J. trafen sich am 18.September 2018 morgens mit den „68er“-Abiturienten. Schnell war man im Gespräch über das Freiherr damals und heute. Der Rundgang sollte drei Stunden dauern!

Das Einsehen der alten Abiturarbeiten war dann beim gemütlichen Kaffeetrinken der Höhepunkt des Besuchs.

Zum Abschluss überraschten die Ehemaligen des Jahrgangs 1968 die Schulleitung mit einem Geschenk: Eine Kopie der damaligen Hausordnung!

"Damals war das Freiherr nicht nur eine reine Jungenschule, es gab auch viele Jahre nur eine einzige Lehrerin im Kollegium", sagte Peter Caesar, einer der 68er, "und nun können wir unser Geschenk sogar einer stellvertretenden Schulleiterin überreichen!"

„Wir werden einen Ehrenplatz finden“, versicherte Sabine Schmidt-Rosner den Gästen. „Eine gelungene Begegnung“, resümierte Uwe Bleckmann und dankte für den Besuch und den beiden jungen Abiturienten für ihre Zeit.

 

 

Unsere Schule

Freiherr neu

Das Freiherr vom Stein Gymnasium liegt in Oberhausen-Sterkrade am Rand des Volksparks. Die Schulgebäude an der Wilhelmstraße sind umgeben von Grün. Der Altbau ist die Keimzelle dieser Schule und steht unter Denkmalschutz. Nach der Renovierung der Aula und vor allem des markanten Turms erstrahlt der Bau wieder in neuem Glanz und ist ein Wahrzeichen des Stadtteils. Der sogenannte "Neubau" ist ein Anbau, der in den 70er Jahren errichtet wurde und neben zahlreichen Klassenräumen die naturwissenschaftlichen Fachräume, die Fachräume Kunst und die neuerbaute Schulmensa beherbergt. Das neue Oberstufenzentrum und der Pavillon befinden sich auf der anderen Seite der Wilhelmstraße, dahinter liegt auch der Schulgarten.

Zur Schule gehören zwei Sporthallen. Neben der alten Turnhalle an der Wilhelmstraße befindet sich auf der dem Volkspark zugewandten Seite die Günther-Stolz-Halle, eine Dreifachhalle, die auch von den Nachbarschulen und von örtlichen Vereinen genutzt wird. Komplett renoviert ist das angrenzende Stadion Sterkrade, das mit dem Rasenplatz und der Laufbahn mit der Möglichkeit elektronischer Zeitmessung ein Zentrum für Leichtathletik bietet.

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