Anlässlich des 80. Gedenktages für die Opfer der Reichspogromnacht findet in der Woche des 9. Novembers   ein   besonderes   Projekt   am   Freiherr-vom-Stein-Gymnasium   statt:   Mit   der   ganzen Schülerschaft wollen wir an die Gewaltmaßnahmen der Nationalsozialisten gegen die Juden in der Nacht vom 8. auf den 9. November 1938 erinnern und dabei den Übergang von Diskriminierung zur systematischen Verfolgung aufdecken.

Hierfür   wird   in   den   Geschichts-,   Politik-   und   Religionskursen   anhand   verschiedener Zeitzeugenberichte die Verfolgung der Juden und anderer Opfer des NS-Regimes besprochen und nachempfunden. Sowohl  innerhalb  als  auch  außerhalb  der  Klassenräume  werden  anschließend Diskussionen über verschiedene Fragen geführt: Wie konnte diese Entwicklung, die drei Jahre später im Holocaust endete, möglich werden? Wo gibt es heute noch Diskriminierungen und wieso? Was können wir heute tun, um jede Art von Ausgrenzung zu verhindern?
Neben der Auseinandersetzung mit den vergangenen Verbrechen soll an diesem Tag auch der Blick nach vorne gerichtet werden und gemeinsam ein starkes Zeichen gegen Ausgrenzung und für Vielfalt gesetzt werden. So entsteht auf einer Wand des Schulgebäudes ein großer Baum, dessen Stamm das Wort „Vielfalt“ trägt. Das Besondere: Die Blätter dieses Baumes bestehen aus vielen individuellen und bunten Fingerabdrücken der Schülerinnen und Schüler unserer Schule!

Als weitere Aktion erarbeitet in der Sekundarstufe I jede Klasse solche Werte und Rechte, die sie in ihrem Alltag für besonders wichtig erachtet, und überträgt diese auf ein Plakat. Das Plakat in den Händen   haltend   erstellt   jede   Klasse ein Gruppenfoto, sodass anschließend eine große Kollage ausgestellt werden kann.

Am 9. November 2018 werden die Ergebnisse der einzelnen Klassen auf Stellwänden an dem „Baum der Vielfalt“ ausgestellt.

L. Homann
M. Ollik

Unsere Schule

Freiherr neu

Das Freiherr vom Stein Gymnasium liegt in Oberhausen-Sterkrade am Rand des Volksparks. Die Schulgebäude an der Wilhelmstraße sind umgeben von Grün. Der Altbau ist die Keimzelle dieser Schule und steht unter Denkmalschutz. Nach der Renovierung der Aula und vor allem des markanten Turms erstrahlt der Bau wieder in neuem Glanz und ist ein Wahrzeichen des Stadtteils. Der sogenannte "Neubau" ist ein Anbau, der in den 70er Jahren errichtet wurde und neben zahlreichen Klassenräumen die naturwissenschaftlichen Fachräume, die Fachräume Kunst und die neuerbaute Schulmensa beherbergt. Das neue Oberstufenzentrum und der Pavillon befinden sich auf der anderen Seite der Wilhelmstraße, dahinter liegt auch der Schulgarten.

Zur Schule gehören zwei Sporthallen. Neben der alten Turnhalle an der Wilhelmstraße befindet sich auf der dem Volkspark zugewandten Seite die Günther-Stolz-Halle, eine Dreifachhalle, die auch von den Nachbarschulen und von örtlichen Vereinen genutzt wird. Komplett renoviert ist das angrenzende Stadion Sterkrade, das mit dem Rasenplatz und der Laufbahn mit der Möglichkeit elektronischer Zeitmessung ein Zentrum für Leichtathletik bietet.

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