Am 16.11.2019 fand der bereits 8. Europatag am Freiherr statt. Wie jedes Jahr hatte der Förderverein als Ausrichter des Europatags in die Aula geladen und einige Schülerinnen und Schüler der Sowi-Kurse der Jahrgangsstufe Q2 debattierten über ein aktuelles europäisches Thema. Nach einer spannenden Debatte über eine harten oder weichen Brexit im letzten Jahr, stand dieses Mal folgende Frage im Mittelpunkt: „Soll die EU eine weitere Verschiebung des Brexit-Datums kategorisch ausschließen?“
Nach der Begrüßung durch unseren Schulleiter Uwe Bleckmann und einer musikalischen Darbietung von Musiklehrer Johannes Hanl und Hagen Heckes, ebenfalls Schüler der Q2, wurde zunächst geheim über die Fragestellung abgestimmt. Danach begrüßte Jens Fischer, der auch schon fast zum Inventar gehörende Moderator dieses Europatages, die Anwesenden und forderte die Pro-Seite, vertreten durch Paula Fahnenbruck und Simon Zabel, auf, ihre Eingangsstatements vorzutragen. Gemäß der Tradition alter britischer Eliteuniversitäten folgen die Debatten des Europatags stets dem gleichen Schema, so dass im Anschluss die Kontra-Seite, hier vertreten durch Phil Kellershohn und Jakob Richter, ebenfalls ihre Eingangsstatement vortragen durfte.
Nach zwei Debattierrunden und etwas mehr als 20 Minuten Redezeit wurden die Zuschauer mit in die Debatte einbezogen und es folgte ein reger Austausch an persönlichen Meinungen und Ideen einzelner Zuschauer, die einmal mehr denn je die ganze Problematik der Brexit-Frage untermauerten. In den darauffolgenden Abschlussstatements versuchten dann beide Seiten noch einmal die wichtigsten Argumente vorzutragen, um möglichst viele der vielleicht noch unentschlossenen Zuschauer*innen auf ihre Seite zu ziehen und die Debatte als überzeugender Sieger zu verlassen. Es zeigte sich dann auch im Anschluss, dass genau dies der Kontra-Seite gelungen war, denn vor der Debatte waren die Stimmen mit 68 zu 31 deutlich  zugunsten der Pro-Seite verteilt gewesen. Nach der offenen Abstimmung konnte jedoch die Kontra-Seite mit 52 zu 51 Stimmen einen knappen Vorsprung verbuchen und hatte damit den deutlichen Sieg errungen. Im Vergleich zu den letzten Jahren war dies zugleich das knappste Ergebnis, das es bisher bei einer Debatte zum Europatag gegeben hat. Alles in allem war es auch diesmal ein ereignisreicher und spannender Europatag und wir freuen uns schon jetzt auf eine Fortsetzung der Tradition im nächsten Schuljahr, natürlich wie immer im November!

Zum Abschluss dankte Professor Thomas Mann vom ausrichtenden Förderverein den Unterstützern des Tages: Die Stiftung Mercator sowie die Schwarzkopf-Stiftung leisten einen erheblichen Beitrag zur Durchführung des Europtags und der vorbereitenden EU-Kurse der Universität Duisburg-Essen.

Geschrieben von H. Mess

 

  

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