Das letzte  der „Internationalen  Sinfoniekonzerte Oberhausen“  hat  jedes Jahr ein besonderes Format – die „Folkwang Symphony“, früher „Musik der Zukunft“ genannt.  Seit 20 Jahren präsentieren sich die jeweils Besten der Meisterklasse Komposition und junge Künstler auf ihren Soloinstrumenten  der „Folkwang Universität der Künste“ im Konzertexamen einem großen Publikum in der Luise-Albertz-Halle. Die Fachjurys und  auch Konzertagenten sitzen unauffällig im Publikum und genießen ebenso wie die Zuhörer den Abend. Auf dem Programm  am 8.11.2019 standen das hochvirtuose Konzert für Klavier, Trompete und Streicher von Dimitri Schostakowitsch – entstanden 1933 unter dem Beginn der stalinistischen Gewaltherrschaft - und eine Welturaufführung der Komposition „Komm doch näher“ der Koreanerin Hyelin Lee, die sich darin mit den schamanischen Traditionen ihrer Heimat auseinandersetzte.  Umrahmt wurde das Programm durch die Leonoren-Ouvertüre von Ludwig van Beethoven und der  Iberia- Suite des impressionistischen Komponisten Claude Debussy. Das Hochschulorchester der „Universität der Künste Folkwang“ unter der Leitung von Professor Oliver Schmidt begleitete die jungen Künstlerinnen und Künstler hochmotiviert und technisch exzellent.

Die Schülerinnen und Schüler des Q1-Kurses Musik  erarbeiteten die Stücke des Konzertabends  im Unterricht. Die Biografien  der Komponisten sowie der gesellschaftspolitische Kontext der einzelnen Kompositionen ermöglichten einen tiefen Einblick in unbekannte musikalische Horizonte.  Begleitet   wurde das Projekt „Konzertbesuch“  durch Johannes Hanl  (Musikpädagoge am Freiherr) und Anke Haun (Verein der Ehemaligen). Gesponsert wurden die Konzertkarten durch den “Verein der  Ehemaligen am Freiherr“. Diese Initiative, Kulturveranstaltungen in und um Oberhausen zu besuchen,  soll auch in den kommenden Jahren nachhaltig  gefördert werden.


Johannes Hanl
Anke Haun

 

Unsere Schule

Freiherr neu

Das Freiherr vom Stein Gymnasium liegt in Oberhausen-Sterkrade am Rand des Volksparks. Die Schulgebäude an der Wilhelmstraße sind umgeben von Grün. Der Altbau ist die Keimzelle dieser Schule und steht unter Denkmalschutz. Nach der Renovierung der Aula und vor allem des markanten Turms erstrahlt der Bau wieder in neuem Glanz und ist ein Wahrzeichen des Stadtteils. Der sogenannte "Neubau" ist ein Anbau, der in den 70er Jahren errichtet wurde und neben zahlreichen Klassenräumen die naturwissenschaftlichen Fachräume, die Fachräume Kunst und die neuerbaute Schulmensa beherbergt. Das neue Oberstufenzentrum und der Pavillon befinden sich auf der anderen Seite der Wilhelmstraße, dahinter liegt auch der Schulgarten.

Zur Schule gehören zwei Sporthallen. Neben der alten Turnhalle an der Wilhelmstraße befindet sich auf der dem Volkspark zugewandten Seite die Günther-Stolz-Halle, eine Dreifachhalle, die auch von den Nachbarschulen und von örtlichen Vereinen genutzt wird. Komplett renoviert ist das angrenzende Stadion Sterkrade, das mit dem Rasenplatz und der Laufbahn mit der Möglichkeit elektronischer Zeitmessung ein Zentrum für Leichtathletik bietet.

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