Mein Name ist Uwe Bleckmann. Seit dem 01.08.2014 bin ich der neue Schulleiter des Freiherr-vom-Stein Gymnasiums. Ich bin 48 Jahre alt, verheiratet, wohne in Sterkrade, hier bin ich geboren und aufgewachsen. Mein Abitur habe ich 1985 hier an dieser Schule gemacht.

Herr BleckmannIch habe an der Ruhruniversität Bochum zunächst Mathematik und Wirtschaftswissen-schaften studiert und als Diplommathematiker abgeschlossen. Danach habe ich als wissenschaftlicher Assistent an der Uni weiter gearbeitet und Studenten im Grundstudium betreut und unterrichtet. Das hat mir viel Spaß gemacht, so dass ich einfach merkte: „Ich gehöre in den Schuldienst“. Das Diplom war ja schon eine Ausweichlösung, weil im Lehramt zu der Zeit kaum Einstellungschancen bestanden. Das änderte sich dann aber und so habe ich mich entschlossen, noch ein Lehramtsstudium anzuschließen. Als zweites Unterrichtsfach habe ich mich für Pädagogik entschieden, was mir als Naturwissenschaftler sicherlich einen ganz anderen, einen weiteren Blick auf die Entwicklung eines Menschen verschafft hat. Die Stärken einzelner zu erkennen und ihnen auf unterschiedliche Art und Weise die Mathematik näher zu bringen, war und ist für mich immer eine große Herausforderung.
Seit 16 Jahren bin ich nun im Schuldienst tätig. Ich habe sowohl die Arbeit am Gymnasium als auch an der Gesamtschule kennen gelernt. Im Referendariat war ich im Klostergymnasium in Maria Veen, die erste Station nach dem Referendariat war das Gustav-Heinemann-Gymnasium Dinslaken-Hiesfeld, danach kam die Gesamtschule Voerde und zuletzt war ich stellvertretender Schulleiter des Elsa-Brändström-Gymnasiums hier in Oberhausen.
Seit 13 Jahren bin ich mit Schulleitungsaufgaben betraut. Zunächst als Mitarbeiter der Organisation, 2009 bin ich dann in die Schulleitung der Gesamtschule als didaktischer Leiter aufgerückt. Damit war ich nach vielen Jahren in der Organisation nun für die Schulentwicklung zuständig. Dass ich das Elsa-Brändström-Gymnasium schon nach einem guten Jahr wieder verlassen würde, um hier Schulleiter zu werden, war nicht abzusehen. Ich freue mich aber auf die neue Aufgabe und den neuen Wirkungskreis.

Warum das Freiherr?

Ich will nicht pathetisch werden, aber hier Schulleiter zu sein, ist mir schon eine Herzensangelegenheit. Die Zeit als Schüler an dieser Schule hat mich entscheidend geprägt. Sie ist Teil meiner Persönlichkeit. Das Freiherr ist eine moderne Schule, gleichzeitig steht es für mich aber auch für Tradition. Dies miteinander zu verbinden, ist eine wichtige Aufgabe. Und das bedeutet für mich aber nicht – frei nach Gustav Mahler – die Asche zu bewahren, sondern die Flamme weiter zu tragen.
Ich freue mich sehr, dass die Schulkonferenz mir mit ihrer einstimmigen Wahl das Vertrauen geschenkt hat. Das hat sicher dazu beigetragen, dass auch die zuständigen Gremien der Stadt durch ihre schnelle Entscheidung dafür gesorgt haben, dass innerhalb von vier Wochen nach der Wahl die Stelle besetzt wurde.

Ich möchte mich an dieser Stelle bei allen für ihre Unterstützung bedanken und hoffe, dass ich auch weiterhin auf gute Zusammenarbeit bauen kann.

 

Digitales Schwarzes Brett-Online

Unser Schulhof

DANKE AN ALLE UNTERSTÜTZER!

Jetzt kann unser Schulhof schöner werden!